Feuertod I

Veröffentlicht auf von psilocix



So denn,
nimm mich hin,
du mein Feuer.

Ich wusste es immer,
also unternahm ich nichts.

Lass mich brennen,
dieses letzte mal
das Licht sehen,
wenn ich in deine Flammen trete.

Nimm mich,
du mein Feuer,
nicht länger zögere ich vor dir.

Du mein Leben,
du mein scharfer Schmerz,
warst immer in mir.

Flackernd noch
hellstes Licht in meiner Nacht.

Ich nährte dich,
mein Feuer,
strebte nach deiner Wärme,
deinem Licht...

Du reine Energie,
erhellst meinen Weg,
züngelst über das Ende,
deutlich vor meinen Augen
in deinem Schein.

So denn,
nimm mich hin,
du mein Feuer –
junge Triebe brennen gut.

Verwisch die alten Brandmale,
Spuren deiner Macht,
wenn du mir zu nah kamst.

Nimm mich,
mein Feuer.

Lass nur Asche erkalten,
wenn du mit mir stirbst...
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Veröffentlicht in irre-parabel

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