hiding
Vermutlich sollte ich das hier gar nicht schreiben... ich seh es nur schon seit Tagen wieder kommen, und hab keine Ahnung, was ich dagegen tun soll - zumal ich so viel auch nicht tun kann, muss lernen, muss funktionieren, die Tentamen sind wichtig, und brein ganz besonders. *sfz*
Eine Zeit lang hab ich ständig von Chris geträumt... das war... ambivalent, wie immer, anstrengend, aber irgendwo seltsam beruhigend. Das hat inzwischen mehr oder weniger aufgehört, zumindest passiert es nicht mehr so häufig, vielleicht noch alle ein bis zwei Wochen mal. Dafür... das hört sich so bescheuert an... sehe ich ihn im Moment ständig in irgendwelchen Leuten auf der Straße. Bin heute fast gegen eine Tür gelaufen, weil ich aus dem Augenwinkel jemanden gesehen habe und im ersten Moment absolut überzeugt war, dass er es ist. Das passiert nicht nur gelegentlich, sondern im Moment... drei, vier mal am Tag?
Ich verlier den Verstand. Ich war so oft so nah an dieser Grenze, aber langsam glaub ich wirklich... das mich das verrückt macht. Wundert mich kaum, ich war schon überrascht, wie weit ich ohne ihn noch gekommen bin, aber dass das eigentlich nicht funktionieren kann... wußte ich doch. Ich dreh hier einfach langsam aber sicher durch.
Höre den halben Tag Domian, hab mein Essverhalten nicht mehr unter Kontrolle (in beide, in alle Richtungen), hör mir die Geschichten von Leuten an die nach 30 Jahren Ehe ihren Partner begraben haben und... denke manchmal, dass die sich doch nicht vorstellen könnten, wie es in mir aussieht. Ich weiß, das ist unfair und unrealistisch, aber es fühlt sich einfach so an.
Ich warte, dass das alles vorbei geht und ich aufwache und es nur ein mieser Traum war. Ich warte schon verdammt lange... ich weiß nicht, wie lange ich noch warten kann. Lass mich aufwachen, verdammt...
Ich hab noch nicht mal mehr großartig das Bedürfnis, darüber zu reden... schreibe es jetzt hier auf, mehr aus einer Erinnerung heraus, aber... gerade fühlt es sich so an als würde ich Stück für Stück in meiner eigenen Welt verschwinden, in der alles ganz anders ist, bis irgendwann nichts mehr von mir übrigbleibt... hier. Bis es nur noch der letzte, logische Schritt wäre, irgendwann nicht mehr aufzuwachen.
Ich will nicht sterben, sicher nicht, aber wenn Leben Verlust bedeutet... ich halte das nicht aus.
Gestern schrieb meine Mutter mir beiläufig im ICQ, der Hund habe den Tag nichts gefressen und sich mehrfach übergeben. Ich war kurz davor, hier alles fallen zu lassen, weil ich dachte... was mache ich hier, was mache ich, wenn er stirbt?! Wie soll ich das, sowas, nochmal überstehen? Was vergeude ich mein Leben hier mit irgendeinem Scheiß, wo die Jahre gezählt sind?
Ich pack das nicht. VERLUSTANGST, in großen, fetten Lettern. Trustno1, weil du nicht verlieren kannst, was du nicht hast.
Lebens-fucking-unfähig.
*edit* okay, den brief lesen war eine ganz, ganz dumme Idee... Trimi, Bett. Scheiße, scheiße, scheiße...
Eine Zeit lang hab ich ständig von Chris geträumt... das war... ambivalent, wie immer, anstrengend, aber irgendwo seltsam beruhigend. Das hat inzwischen mehr oder weniger aufgehört, zumindest passiert es nicht mehr so häufig, vielleicht noch alle ein bis zwei Wochen mal. Dafür... das hört sich so bescheuert an... sehe ich ihn im Moment ständig in irgendwelchen Leuten auf der Straße. Bin heute fast gegen eine Tür gelaufen, weil ich aus dem Augenwinkel jemanden gesehen habe und im ersten Moment absolut überzeugt war, dass er es ist. Das passiert nicht nur gelegentlich, sondern im Moment... drei, vier mal am Tag?
Ich verlier den Verstand. Ich war so oft so nah an dieser Grenze, aber langsam glaub ich wirklich... das mich das verrückt macht. Wundert mich kaum, ich war schon überrascht, wie weit ich ohne ihn noch gekommen bin, aber dass das eigentlich nicht funktionieren kann... wußte ich doch. Ich dreh hier einfach langsam aber sicher durch.
Höre den halben Tag Domian, hab mein Essverhalten nicht mehr unter Kontrolle (in beide, in alle Richtungen), hör mir die Geschichten von Leuten an die nach 30 Jahren Ehe ihren Partner begraben haben und... denke manchmal, dass die sich doch nicht vorstellen könnten, wie es in mir aussieht. Ich weiß, das ist unfair und unrealistisch, aber es fühlt sich einfach so an.
Ich warte, dass das alles vorbei geht und ich aufwache und es nur ein mieser Traum war. Ich warte schon verdammt lange... ich weiß nicht, wie lange ich noch warten kann. Lass mich aufwachen, verdammt...
Ich hab noch nicht mal mehr großartig das Bedürfnis, darüber zu reden... schreibe es jetzt hier auf, mehr aus einer Erinnerung heraus, aber... gerade fühlt es sich so an als würde ich Stück für Stück in meiner eigenen Welt verschwinden, in der alles ganz anders ist, bis irgendwann nichts mehr von mir übrigbleibt... hier. Bis es nur noch der letzte, logische Schritt wäre, irgendwann nicht mehr aufzuwachen.
Ich will nicht sterben, sicher nicht, aber wenn Leben Verlust bedeutet... ich halte das nicht aus.
Gestern schrieb meine Mutter mir beiläufig im ICQ, der Hund habe den Tag nichts gefressen und sich mehrfach übergeben. Ich war kurz davor, hier alles fallen zu lassen, weil ich dachte... was mache ich hier, was mache ich, wenn er stirbt?! Wie soll ich das, sowas, nochmal überstehen? Was vergeude ich mein Leben hier mit irgendeinem Scheiß, wo die Jahre gezählt sind?
Ich pack das nicht. VERLUSTANGST, in großen, fetten Lettern. Trustno1, weil du nicht verlieren kannst, was du nicht hast.
Lebens-fucking-unfähig.
*edit* okay, den brief lesen war eine ganz, ganz dumme Idee... Trimi, Bett. Scheiße, scheiße, scheiße...
Werbung