Kalter Himmel

Veröffentlicht auf von psilocix

 



gestochen scharfe Farben auf nebelhaftem Grund,
verschwimmen
in sich verschoben.

die Realität zieht sich zurück.
fern von mir,
nach außen wie nach innen
frei-
schwebend.

Schwerelosigkeit,
zügellos,
verirrt im
luftleeren Raum.

Farbnegative im Vakuum
in sich gekehrt,
abgeschlossen,
den Schlüssel weggeworfen.
in Freiheit ausgesperrt
aus diesem Leben.

Blicke ich hinauf in den
kalten Himmel,
fern wie alles um mich,
künstlich verfremdet
in gebrochener Wahrnehmung.

isoliert – desorientiert - allein

Kalter Himmel

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Veröffentlicht in irre-parabel

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