made my day...

Veröffentlicht auf von psilocix

...der Januar scheint dieses Jahr 365 Tage zu haben.

Heute war... okay, der Reihe nach.

Wie bereits geschrieben kurz vor 8 aufgestanden, musste ja um 08.45 zu Brein. ...war ein wenig spät dran, hab mich also gut beeilt - was so richtig Spaß macht, weil hier ja nur die Radwege und nciht der Bürgersteig gestreut wird - und kam auch noch gerade so rechtzeitig an - nur leider im falschen Saal, Veranstaltung ist heute morgen noch (...) verlegt worden. Also erstmal noch den halben Campus runter (in die falsche Richtung, wie sich herausstellte) und in die Bib, am PC gucken, wo der Scheiß stattfindet. Heeey, Linoleum - super, direkt vor meiner Haustür. Bin ich also schön dran vorbeigelaufen... gah, naja, wieder zurück.

Sitzplatz gabs keinen mehr, saß also 4 Stunden auf der Treppe, was das ohnehin ziemlich langweilige und mit hübschen Bildchen von sezierten Hirnen garnierte College jetzt nicht unbedingt besser machte. Ungefähr da habe ich beschlossen, morgen die Sezieraktion ausfallen zu lassen.

...konsequenterweise fand die anschließende Werkgroep wieder am anderen Ende der Uni statt, da wo ich vorher war... auf dem Weg zurück hab ich dann auch endlich den Unterschied zwischen Eisregen und Hagel begriffen - ersterer vereint die besten Eigenschaften von Schnee (arschkalt) und Regen (nass) perfekt, besonders, wenn er einem mit ordentlich find direkt ins Gesicht bläst.

Hier dachte ich unverbesserlicher Optimist, mein Tag habe seinen Höhepunkt erreicht. Endlich wieder im Trockenen, wo war jetzt die werkgroep? 19. Stock, okay. ...dummerweise war der Luft kaputt. Ich habe ernsthaft in Erwägung gezogen, an dieser Stelle nach Hause zu gehen - hätte ich es mal getan. Aber nein, man ist ja pflichtbewußt, also die Treppen hoch in den 19. Stock. Bei der Gelegenheit entschieden, morgen die Sezieraktion ausfallen zu lassen und zum anschließenden College mit dem Auto zu fahren. -.-

Okay, so wie der Tag bisher verlaufen war, konnte es eigentlich nur noch bergauf gehen... gings aber nicht, sondern 19 Stockwerke wieder runter, werkgroep war nämlich ebenfalls nciht da, wo sie sein sollte. Irgendwo hier setzte mein Kampfgeist ein, damit wäre die Option 'nach Hause gehen' dann auch gecancelt.


In der Werkgroep dann erfahren, dass wir PiA jetzt doch diese Woche besprechen und ich daher 2 von 3 Stunden mit nicht vorbereitetem Material improvisieren durfte. Mir inzwischen egal, kalt, müde, Kopfschmerzen - und Hunger. ...in der Viertelstunde zwischen werkgroep und Statistik-College dann also zur Mensa - quer übern Campus, erübrigt sich eigentlich, das zu erwähnen - wo es sogar mal ein tragbares vegetarisches Gericht... gegeben hätte, wenn ich nciht mein Portemonnaie in der Eile morgens vergessen hätte. Okay, was solls, nag ich eben an der Tischkante. Is gut jetzt Murphy, langsam ist's nicht mehr witzig.

17:40, Statistikcollege ohne besondere Vorkommnisse verschlafen überlebt. Zu essen hab ich immer noch ncihts, draußen regnets, und ich glaub nicht, dass ich nochmal vor die Tür gehe.

Vielleicht hätte ich einfach im Bett bleiben sollen...
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Veröffentlicht in As it is

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