Orientierungsversuche

Veröffentlicht auf von psilocix

Ich mache drei Schritte vor, und vier zurück... oder quer dazu. Zickzack. Jetzt ist mir schwindelig.

Verarbeiten ist eine Sache, aber wo will ich denn ankommen, wenn ich immer wieder Teile von mir komplett ausblende?! Ich hab das Gefühl, ich passe nicht in meine eigene Schublade, kann nicht in einem einzelnen Moment komplett ich selbst sein, immer nur bruchstückhaft. Wenn das keine Bilderbuchdefinition von Dissoziation ist -.-

Gerade die Spule rückwärts gedreht, vielleicht zu weit, egal, irgendwo mit Geländer zum Festhalten.

Dass ich dafür jetzt gerade meinen halben Schmuckkasten durchwühlt habe... analysiere ich einfach mal nicht weiter. Glücklicherweise kümmert sich hier keiner darum, wie ich rumlaufe, von mir mal abgesehen.

20:31, ich bin todmüde, werde wohl in nächster Zeit ins Bett gehen und hoffentilch schlafen - um so schneller morgen da ist, um so eher ist es auch vorbei. Immer geradeaus... nur nicht umdrehen. *sfz* Wenn ich jetzt Trimipramin nehme, kann ich vermutlich wenigstens schlafen... allerdings muss ich morgen früh raus. Egal, da wollte ich jetzt gar nicht hin.

Versuch dich nicht zu vergraben. Versuch, zu kommunizieren. Versuch, ganz zu bleiben...

Vielleicht wird es irgendwann besser...
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Veröffentlicht in As it is

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