wortlos...
Thera sagte, die Vermeidungstendenzen nicht zur Uni zu gehen seien eine Art weiterentwickeltes SVV. Ein Spaziergang auf der Grenze, am Abgrund, nur nicht runtergucken wenn die Steine sich unter den Füßen lösen.
Ich hab darüber nachgedacht, da ist mehr dran, als ich zuerst verstanden habe. Wieso tut man Dinge, von denen man genau weiß, dass sie einem schaden...? Wieso, wenn nicht aus einer Art innerer Zerissenheit, einer ewig offenen Hintertüre, dem instinktiven, pathologischen Bedürfnis, der Schwerkraft nachzugeben.
Ich hab mir ein Buch gekauft, ein ziemlich schönes, und mich bis eben nicht getraut, es zu benutzen, zu schreiben. Das ist immer so... ich kann nicht einfach meine Spuren hinterlassen, weil sie mir immer unsauber, nicht präzise genug, verschwommen, halbgar erscheinen werden.
'...aber du bist deine Show.
Verflucht überzogene, lähmende Erwartungen, verdammter Perfektionismus, elende Versagensängst, nie nie nie gut genug, niemals.
Nicht denken, leben.
Nicht nach unten sehen - fliegen.
Jetzt.'
Statt das zu schreiben, statt hier zu sitzen und zu denken hätte ich auch einfach zu der Arbeitsgruppe gehen können. Vorbereitet war ich, und dass ich die Zeit hier jetzt nicht zum lernen nutze - weil ich den ganzen bisherigen Tag gelernt habe und mich schlicht nicht mehr konzentrieren kann - war zu erwarten. Aber Pause machen und guten Gewissens abschalten kann ich auch nicht... ruhelos.
Nicht schreiben, mich nicht ausdrücken können ist wie ersticken. Das war schon immer so... das ist, was hinter unvollständigen Ansätzen wie 'Ausdruck, Energie' steht, direkte Assoziation. Aber nur in der Menge der Worte, im Ausschweifen und umschreiben kann ich die fehlende Präzision, das fehlende Ziel ausreichend überschatten um die Inhaltlosigkeit ertragen zu können.
Furchtbares Kopfchaos... ich sollte Kringel malen, oder laufen gehen. Statt dessen sitze ich, und denke...
Ich hab darüber nachgedacht, da ist mehr dran, als ich zuerst verstanden habe. Wieso tut man Dinge, von denen man genau weiß, dass sie einem schaden...? Wieso, wenn nicht aus einer Art innerer Zerissenheit, einer ewig offenen Hintertüre, dem instinktiven, pathologischen Bedürfnis, der Schwerkraft nachzugeben.
Ich hab mir ein Buch gekauft, ein ziemlich schönes, und mich bis eben nicht getraut, es zu benutzen, zu schreiben. Das ist immer so... ich kann nicht einfach meine Spuren hinterlassen, weil sie mir immer unsauber, nicht präzise genug, verschwommen, halbgar erscheinen werden.
'...aber du bist deine Show.
Verflucht überzogene, lähmende Erwartungen, verdammter Perfektionismus, elende Versagensängst, nie nie nie gut genug, niemals.
Nicht denken, leben.
Nicht nach unten sehen - fliegen.
Jetzt.'
Statt das zu schreiben, statt hier zu sitzen und zu denken hätte ich auch einfach zu der Arbeitsgruppe gehen können. Vorbereitet war ich, und dass ich die Zeit hier jetzt nicht zum lernen nutze - weil ich den ganzen bisherigen Tag gelernt habe und mich schlicht nicht mehr konzentrieren kann - war zu erwarten. Aber Pause machen und guten Gewissens abschalten kann ich auch nicht... ruhelos.
Nicht schreiben, mich nicht ausdrücken können ist wie ersticken. Das war schon immer so... das ist, was hinter unvollständigen Ansätzen wie 'Ausdruck, Energie' steht, direkte Assoziation. Aber nur in der Menge der Worte, im Ausschweifen und umschreiben kann ich die fehlende Präzision, das fehlende Ziel ausreichend überschatten um die Inhaltlosigkeit ertragen zu können.
Furchtbares Kopfchaos... ich sollte Kringel malen, oder laufen gehen. Statt dessen sitze ich, und denke...
Werbung