Abschied
zwischen den welten,
nicht gehen, nicht bleiben,
zerrissen und vaporisiert;
wird jede tat, jedes wort mir vergelten,
noch immer blind,
paralysiert.
was soll ich noch sagen,
was bleibt noch zu tun,
verloren der wert und der sinn,
wie könnte ich wagen
noch einmal zu hoffen,
bleibt einzig die frage - wohin?
ich weiß, ich bin tot,
war immer zerstörung,
schon einmal erkannt und vergessen,
doch in meiner not,
jeden strohhalm zu greifen...
verständlich, und doch zu vermessen.
nur schmerz treibt mich vorwärts,
nur angst vor der stille,
vergangenheit zurückgekehrt,
stahlklauen um eisherz,
unrecht sei mein wille,
seh ich wie es ganz mich verzehrt.
es wäre zu einfach
alles zu verleugnen,
ich weiß, es war echt, es war wahr,
nur ich immer zu schwach,
zu unstet zu glauben,
der absturz von anfang an klar.
ein letztes mal nur noch
wollte ich zu dir sprechen,
ein einzig mal verstanden sein,
es bleibst nur noch du
meinen glauben zu brechen,
an hoffnung für mich, mich allein.
weiß nicht was jetzt kommt,
nicht wie es nun endet,
nur dass ich es dir schuldig bin,
ob es sich noch lohnt,
war alles verschwendet,
schon immer, von anbeginn?
und wort für wort noch
zieh ich es in die länge,
ich kann nicht verstehen, kann nicht gehn,
so suche ich doch,
vielleicht weil ich verdränge,
noch immer, noch einmal zu sehen.
wenn es das nun war,
was bleibt dann zu verlieren,
hab ich dann nicht alles zerstört?
dann kann ich dir ja,
scheißegal, noch mal schwören,
was du viel zu selten gehört...
ich danke dir für
jeden einz'len gedanken,
für jedes vergebene wort,
ich weiß, ich soll nicht,
sind wir wirklich gescheitert?
dann bleibt keine zeit mir, kein ort.
ich wollte es nie,
doch ich seh keinen weg sonst,
ohne doch noch mich selbst zu verraten,
ohne nicht irgendwie,
mit dem schlussstrich, aufgabe,
alles was ich noch bin zu begraben.
nein, ich bitte dich nicht,
ich vertrau dir noch immer,
und ich weiß, denn du kannst, du wirst sehn,
jeder tunnel ein licht,
jedes dreckloch ein schimmer,
nur die zeit für mich zu überstehn.
viel zu oft nur noch angst,
nur der schleier von wahnsinn,
irgendwo in mir selbst, zu vewirrt,
und oft nur weil du da warst,
mich wieder ans licht zwangst,
mich nicht endgültig in mir verirrt.
irgendwas war doch da,
unter all diesen zweifeln,
irgendwas hast du in mir gesehen,
und wenn ich es dann sah,
zu viel angst zu begreifen,
lies ich es wieder vorübergehen,
steppenwolf, wir sind viele,
wesen in licht und schatten,
immer weiter in peripherie,
unter all diesem chaos,
immer die selben ziele,
was auch kommt, das vergess ich dir nie.
hab ich zu viel gedacht
oder zu lang geschwiegen,
und ich hab dir, nur mir nicht vertraut -
es stimmt, manch einen fehler,
habe ich zu oft gemacht,
und mir letztlich den rückweg verbaut?
tausend türen, ein schlüssel,
weißt du noch wo er reinpasst,
oder hätte ich erklären sollen?
oder hättest du, dann,
statt probleme zu lösen,
nicht mal einfach ein freund sein wollen?
wenn du kannst, bitte glaub mir,
diesmal mein ich die worte,
von dir hätte ich nie was verlangt,
viel zu glücklich mit dem,
was ich zu haben dachte,
jeden tag meinem schicksal gedankt.
nicht mal hier kann ich sagen,
auch wenn ich längst schon tot bin,
was ich weiß und nie verraten werde,
manchmal ist etwas richtig,
so ganz ohne versteckspiel,
'trust' - ich nehm es mit unter die erde.