ewiggrau

Veröffentlicht auf von psilocix

So grau.

Grau wie der Sand,
wie der Wind
der uns alle ans Ufer treibt.

Gefieder verklebt,
schweres, schwarzes Öl -
zu träge zum Fliegen.

Zäh haften Erinnerungen,
geronnenes Herzblut,
Gefühlsinfarkt.

Über mir ist der Himmel weiter,
die Wolken schneller,
driften auseinander wie die Sterne.

Noch leuchten wir ein fahles Nachglimmen,
bereits erloschen und
vergessen...

Zeichne mir Bahnen in den Himmel!
Worte, Sätze in den weiten Himmel.
Nie davonzuwehen...

Worte von Unsterblichkeit.

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Veröffentlicht in irre-parabel

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